DAS 1-JÄHRIGE KIND

 

  • kann einen Stift in der Faust halten und damit kritzeln
  • untersucht Gegenstände mit Händen, Augen und Mund
  • imitiert Laute, beispielweise Tierlaute
  • nimmt Gegenstände von einer Hand in die andere
  • beginnt, sich für sein Spiegelbild zu interessieren

DAS 3-JÄHRIGE KIND

 

  • sortiert Gegenstände nach Größe, Form oder Farbe
  • benennt verschiedene Farben
  • hält einen Stift zwischen zwei Fingern
  • malt Kreise, im Laufe des vierten Lebensjahres auch Kopffüßler
  • formt aus Knete Kugeln oder eine Wurst
  • reißt und schneidet Papier auseinander
  • beteiligt sich an Rollenspielen, widmet sich Symbolspielen („so-tun-als-ob“)
  • bastelt und arbeitet auf ein Ergebnis hin

DAS 5-JÄHRIGE KIND

 

  • kann kleine Verse und Lieder auswendig lernen
  • schneidet Kreise, Wellen und Zick-Zack-Linien aus
  • beherrscht den Dreipunktgriff sicher
  • beschäftigt sich mit Steckspielen („Bügelperlen“)
  • geht geschickt mit Werkzeugen um
  • kommuniziert viel beim Spiel

DAS 2-JÄHRIGE KIND

 

  • baut Türme
  • hält den Stift im Faustgriff
  • kann spiralförmige Striche malen und große Perlen zu einer Kette auffädeln
  • lernt durch Versuch und Irrtum, probiert gerne Dinge aus
  • beginnt einfaches Rollenspiel (serviert der Puppe etwas zu essen)
  • entwickelt beim Spiel Problemlösungsstrategien.

DAS 4-JÄHRIGE KIND

 

  • benennt namentlich die Grundfarben
  • kann entlang einer Linie schneiden
  • geht mit Kleber richtig um (Dosierung)
  • knetet Figuren
  • zeichnet Strichmännchen, Formen und Linien nach (Dreieck, Quadrat, Kreis)
  • hält den Stift im Dreipunktgriff
  • kann seine Meinung vertreten, entwickelt Empathie
  • beteiligt sich aktiv an Rollenspielen

DAS 6-JÄHIRGE KIND

 

  • erzählt anschaulich, kann Begriffe umschreiben
  • kann innerhalb vorgegebener Formen ausmalen
  • malt bunte und detailreiche Bilder
  • ist entweder Links- oder Rechtshänder - die Händigkeit ist festgelegt
  • geht sicher mit Schere, Kleber, Stiften um


* Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie dient lediglich dazu, sich einen groben Überblick über altersgerechte Entwicklung zu verschaffen. (Quelle: www.erzieherin-ausbildung.de)